Komplettanlagen aus Einzelkomponenten hatten schon immer ihren besonderen Reiz

Braun Audio 300:

Es begann mit dem berühmten "Schneewitchensarg" in den frühen 1960-er Jahren. Schon damals definierte die Firma, was dann viel später in den 1970-er Jahren zur typischen "Kompaktanlage" wurde. Das Braun Audio 300 war hinsichtlich Verarbeitungsqualität, Design und Klang lange Zeit der Maßstab! Braun Audio 300Braun Audio 300

Braun Atelier: (Fotos folgen)

Mit den diversen Serien der Braun Atelier Anlagen war Braun bis in die 1980-er Jahre DER Anbieter kultivierter Hifi-Geräte schlechthin. Die Technik war immer vom Feinsten. Das Design zeitlos. Und wenn man heute mal "unter die Haube" schaut findet man Bauteile und Schaltungen, die so manchem High End Gerät heutiger Zeit gut zu Gesicht stehen würden. Ein Beispiel: Stufenlos regelbare "Loudness" zur Anpassung des Klangs an Lautsprecher unterschiedlichsten Wirkungsgrades oder Quellen mit verschiedenen Ausgangs- bzw. Eingangspegeln. Eigentlich ein wirklich sinnvolles Feature, doch wo konnte man das seinerzeit so noch implementiert finden? Und heute - Schwamm drüber!

Quad FM3+33+303:

Wenn es in der Hifi-Geschichte einen Preis für Understatement im Design würde, so wären die Komponenten der "Dreier-Reihe" von Quad sicht auf einem der vorderen Plätze zu finden. Schon die Röhrengeräte aus den 1950-er Jahren haben da Maßstäbe gesetzt. Auch bei Quad gab es ein paar unverwechselbare Eigenschaften, die die Geräte nicht nur äußerlich von der üblichen "Hifi-Uniform" jener Zeit unterschied. Besonders erwähnt werden muss die sehr elegant und technisch anspruchsvoll audgelegte Klangregelung! Man konnte mit den sehr flexibel einstellbaren Einsatzfrequenzen der Filter für Bass- und Höhenregelung samt der Möglichkeit, den gesamten Frequenzgang zu kippen (tilt), eine Anpassung der Übertragung an die Raumakustik vornehmen, die sonst nur von speziellen Gerätschaften wie den berüchtigten "Equalizern" mehr schlecht als recht zu bewerkstelligen waren. Ja und die Endstufe 303 war ein Musterbeispiel britischer Ingenieurkunst. Die spezielle Schaltung des Verstärkers machte das Gerät paktisch "unkaputtbar". Die Endstufe soll seinerzeit u. a. nicht wenigen britischen Amateurbands als Gitarrenverstärker gedient haben.................. Quad 33 Quad FM3 Quad 303Quad 303Quad FM3 Quad 33Quad FM3 Quad 33

Meridian 101+102+104:

Und noch so ein schräges Design! Es wäre sicher unverschämt, den Mannen der ersten Stunde bei Meridian nachzusagen, sie hätten bei Quad in den 1960-er Jahren "abgeschaut". Aber dass die Quads bei der Inspiration für diese Geräte quasi "Pate" gestanden haben, kann man nicht verleugnen. Was dann aber bei Meridian daraus geworden ist, markierte Ende der 1970-er Jahre die logische Fortsetzung der Quad´schen Designphilosophie. Technisch waren die Meridians der 10X-Serie richtig "lecker"! Man denke (nicht) nur an die separaten Netzteile. Und das satte Klacken der Schalter beim leichten Antippen bleibt unvergessen ............. Meridian 101 meridian 104Meridian 101 Meridian 104 Meridian 101 Meridian 104Meridian 101 Meridian 104

Rega Brio und Radio:

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