MastersounD - History: Wie alles begann.....................

Mastersound fertigt Röhrenverstärker seit 1993. Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und der Produktion der unterschiedlichsten Röhrenverstärkerkonzepte war der Seniorchef Cesare Sanavio in Italien ein anerkannter Fachmann auf diesem Fachgebiet. Sein Wissen wurde daher auch immer wieder von anderen Firmen genutzt, für die Mastersound im Auftrag entwickelt und fertigt. Nicht zuletzt diese Entwicklungs- und Fertigungsaufträge sichern Mastersound zusammen mit dem eigenen Geschäft eine solide wirtschaftliche Grundlage. Die kontinuierliche Produktion ermöglicht außerdem den kostengünstigen Einkauf hochwertiger Bauteile und macht so eine wirtschaftliche Produktion in Europa möglich.

Die Schaltungskonzepte der Mastersound Röhrenverstärker basieren durchgängig auf dem Eintakt Class A / Single Ended (SE) Betrieb. Diese Schaltungsart bietet zwar im Vergleich zum üblichen Gegentakt / Push-Pull Betrieb eine geringere Leistungsausbeute. Jedoch ist der Klangfarbenreichtum eines hochwertigen SE-Konzepts verbunden mit einer sehr offenen und transparenten Wiedergabe für viele Röhrenliebhaber immer noch das Maß aller Dinge.



Der erste Serienreife Verstärker wurde im Jahr 1994 vorgestellt. Das Modell “2-11-A“ arbeitete damals mit je einer EL34 pro Kanal und lieferte 2x11 Watt.



Im Jahr 1995 wurde dann das Urmodell des Modells 220 S.E. mit je zwei EL34 im Parallelbetrieb vorgestellt. Wie beim Vorläufermodell wurde auch für diesen Verstärker die Class A Technik gewählt. Über die Jahre erfuhr der DueVenti immer wieder Modifikationen und ist bis heute ein fester Bestandteil im Programm.



Im Jahr 1996 wurde mit dem Vollverstärker vom Typ 300B S.E. ein neuer Meilenstein in der Firmengeschichte von Mastersound gesetzt. Auch dieser Verstärker wurde über die Jahre immer weiter verbessert und ist noch heute im Programm.



Mit den 52B-Monoblöcken setzte sich Cesare Sanavio im Jahr 1996 sein eigenes Denkmal in Sachen Röhrenverstärker. Diese Verstärker waren lange Zeit das bevorzugte Arbeitgerät von Harry Pearson in der Redaktion von Absolute Sounds in USA.Sie sind heute echte Klassiker.


Mastersound 300B SE

Mit dem Vollverstärker 300B/SE, der bis zum Herbst 2009 produziert wurde, hat Mastersound ein Gerät geschaffen, das sich aus der Masse der angebotene Produkte heraushebt. Der klare symmetrische Aufbau in Verbindung mit den Holzseitenteilen verleiht dem Verstärker eine zeitlose Eleganz.
Auch der amerikanische "Röhren-Pabst" unter den Audio-Journalisten - Art Dudley - konnte sich dem Charme des 300B/SE nicht entziehen. Hier sein Bericht aus dem Magazin STEREOPHILE: weiter




Mastersound 300B PSE
Quasi als “großer Bruder” des Modells 300B/SE arbeitet der 300B/PSE mit je zwei Endstufenröhren vom Typ 300B pro Kanal. Auch dieser Verstärker besticht durch seinen klaren symmetrischen Aufbau.

Falls Sie ein Vergleich zwischen dem Single Ended Konzept des 300B/SE mit je einer 300B pro Kanal und der Parallel Single Ended Schaltung des 300B/PSE mit je zwei 300B´s pro Kanal interessiert, so sei Ihnen der Hörbericht von Ralph Werner in Fair Audio empfohlen: weiter

Die Produktion für das Modell 300B/PSE in der hier abgebildeten Bauform ist im Sommer 2010 ausgelaufen.
Ein Nachfolgemodell wird im Herbst 2010 vorgestellt werden.


Mastersound 300B Compact 300B
Der 300B Compact, der bis zum Sommer 2010 im Programm war, folgt dem klassischen Konzept des Eintakt Class A Röhrenverstärkers mit einer 300B Triode pro Kanal. Im Vorverstärkerzweig kommen zwei kräftige 6SN7GT Treiberröhren zusammen mit zwei ECC82 zum Einsatz. Die jeweiligen Arbeitspunkte der Endstufenröhren können schnell und präzise über von außen leicht zugängliche Trimpotis eingestellt werden.

Und das schreibt Alexander Draczyinski in der Image Hifi über den 300B Compact: weiter



Die Erscheinung des Modell 845 Compact wird besonders durch die beiden großen, hell leuchtenden Endstufenröhren bestimmt. Die Röhren spiegeln sich in der polierten Edelstahlplatte und durch diesen kleinen optischen Trick scheint die Bestückung aus vier 845-ern zu bestehen.

Die Zeitschrift LP hat den 845 Compact getestet und ist zu folgendem Ergebnis gekommen:weiter

Auch der 845 Compact wurde wie der 300B Compact im Sommer 2010 einer Modellpflege unterzogen. Das neue Modell ist bereits ab September 2010 im Handel.




Heute bietet Mastersound eine komplette Palette von Vollverstärkern, Mono-Endstufen, einem Vorverstärker sowie eine separate Phono-Vorstufe an. Dabei kommen alle gängigen Endstufenröhren wie EL34, KT88, 845 oder 300B zum Einsatz. Zusätzlich hat der Kunde die Wahl zwischen Single Ended Konzepten mit einer Röhre oder Single Ended Parallel Schaltungen mit zwei Endstufenröhren pro Kanal.

Der Ruhestrom wird bei den Modellen 220 S.E. und 230 S.E. automatisch von der integrierten Autobias-Schaltung überwacht. Bei allen anderen Verstärkern sind die Potis zur Einstellung der Arbeitspunkte leicht von außen zugäglich. Meßbuchsen auf der Rückseite der Geräte ermöglichen den Anschluss eines Voltmeters, so dass der Abgleich für jede Röhre separat, schnell und zuverlässig erfolgen kann.

Alle Verstärker sind mit einer Funkfernbedienung für die Regelung der Lautstärke ausgestattet, die im Gegensatz zu herkömmlichen IR-Gebern eine zuverlässige Steuerung des Geräts auch ohne "Sichtkontakt" ermöglicht. Die Motorsteuerung zur Lautstärkerregelung wird über Relais aktiviert, so dass die Signalverarbeitung im laufenden Betrieb nicht beeinflusst wird.

Alle Quellgeräte werden über hochwertige Cinch-Buchsen, die fest mit dem Gehäuse verschraubt sind, angeschlossen. Massive Lautsprecherklemmen lassen den zuverlässigen Anschluss aller gängigen Kabelschuhe bzw. Lautsprecherstecker zu.

Die Holzwangen der Geräte werden aus abgelagertem Walnussholz gefertigt. Das Finish kann je nach Kundenwunsch Walnuss-Natur mit matter Oberfläche sein oder aus schwarzem Hochglanzlack bestehen. Farbsonderwünsche sind ebenfalls möglich.

Alle Mastersound Produkte zeichnen sich durch eine hohe Fertigungsqualität aus. Verbunden mit dem zeitlos eleganten italienischen Design sind sie sogar im ausgeschalteten Zustand ein Beitrag zur Wohnkultur – vom Beitrag zur Hörkultur ganz zu schweigen!



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